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Homöosiniatrie

Homöosiniatrie

Der deutsche homöopathische Arzt Dr. Weihe, der im vorigen Jahrhundert lebte, entdeckte ohne Kenntnisse der chinesischen Akupunktur 195 Hauptpunkte, die ebenso wie bestimmte Akupunkturpunkte, spontan auf Fingerdruck, schmerzempfindlich sind.

Sie entsprechen nach Weihe jeweils einem homöopathischen Arzneimittel, auf das die Kranken reagieren. Das heißt, daß den Akupunkturpunkten analoge homöopathische Arzneimittel entweder eingenommen und dazu die Punkte angestochen werden oder die Akupunkturnadeln werden in das homöopathische Mittel eingetaucht und dieses dem Körper über die Akupunkturpunkte zugeführt. Anstelle der Nadeln können auch Injektionen gesetzt werden. Von den 195 Weiheschen Punkten stimmen 163 mit chinesischen Akupunkturpunkten überein.

Die Methode wurde daher Homöosiniatrie genannt. Insgesamt wurden mittlerweile 482 homöosiniatrische Punkte ermittelt, von denen 434 auf den Meridianen der chinesischen Akupunktur liegen.